März 2026 Schweizer KI Satire-Boulevard seit 2026 Ausgabe 42/26

DER FALSCHMELDER

Schweizer KI Satire-Boulevard seit 2026

SPORT

EILMELDUNG

FLORIAN WIRTZ VERZAUBERT BASEL SO SEHR, DASS DIE STADT SICH FREIWILLIG AN DEUTSCHLAND ANSCHLIESSEN WILL

A young German soccer player in white jersey performing an impossible bicycle kick while Swiss fans in the stadium hold up signs reading "Nimm uns mit" and confetti rains down over the St. Jakob-Park in Basel

Was als harmloses Testspiel im Basler St. Jakob-Park begann, endete mit einer diplomatischen Krise: Florian Wirtz spielte beim 4:3-Sieg Deutschlands derart überirdisch, dass der Kanton Basel-Stadt noch während der Partie eine Volksinitiative zum Beitritt zur Bundesrepublik lancierte. «Er hat nicht geschossen, er hat den Ball geküsst, gestreichelt und dann ins Tor geflüstert», sagte SRF-Kommentator Heinz Torschrei mit zitternder Stimme. Wirtz selbst erklärte bescheiden: «Ich wollte eigentlich nur den Ball passen, aber er wollte halt ins Tor.»

Die Schweizer Nati zeigte sich trotz der Niederlage kämpferisch und lag sogar zweimal in Führung – ein Umstand, den Nationaltrainer Murat Yakin als «taktischen Köder» bezeichnete, obwohl sein Gesicht etwas anderes verriet. «Wir haben absichtlich Tore zugelassen, um den Gegner in falscher Sicherheit zu wiegen», erklärte Yakins Assistenztrainer und Motivationsbeauftragter Bruno Hoffnungslos. Die deutsche Abwehr ihrerseits spielte so löchrig, dass ein Emmentaler-Käse vor Neid erblasst wäre – Torwart Baumann sah bei mindestens zwei Gegentoren aus, als hätte er gerade erst erfahren, was ein Fussball ist.

Joshua Kimmich, der auf der ungewohnten Position des Rechtsverteidigers spielte, wurde gefragt, was er mit der Schweiz verbinde. «Skifahren, Schnee, Berge», antwortete er pflichtbewusst, bevor er hinzufügte: «Und ab heute auch Albträume über Schweizer Konterangriffe.» Die Basler Stadtregierung hat die Initiative zum Deutschland-Beitritt inzwischen wieder zurückgezogen – allerdings nur, weil man feststellte, dass man dann die deutschen Autobahngebühren zahlen müsste. «So gut war Wirtz dann doch nicht», erklärte Regierungsrätin Simone Grenzwert trocken.

SKANDAL

SPORTS AWARDS MIT DREI MONATEN VERSPÄTUNG – NOMINIERTE VERGESSEN, WOFÜR SIE NOMINIERT SIND

A glamorous awards ceremony in a TV studio in Zurich where confused athletes in evening wear are looking at their own trophies with puzzled expressions, one skier holding a hockey stick by mistake

Die Sports Awards 2025 fanden am Sonntagabend endlich statt – ganze drei Monate nach dem ursprünglichen Termin. Die Verspätung war so beträchtlich, dass mehrere Nominierte inzwischen bereits für die Sports Awards 2026 in Frage kämen. «Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich für meine Leistung von letztem Winter oder schon für diesen Frühling nominiert bin», gestand Ski-Ass Marco Odermatt, während er nervös an seiner Fliege zupfte.

Das Eishockey-Nationalteam wurde als Team des Jahres ausgezeichnet, wobei Captain Denis Zuversicht die Trophäe entgegennahm und spontan fragte: «Ist das jetzt für die WM oder für das Fondue-Turnier in Davos?» Géraldine Reuteler, zur MVP des Jahres gekürt, bedankte sich bei «der ganzen Schweiz» und fügte hinzu, die EM sei «magisch» gewesen – so magisch offenbar, dass selbst die Erinnerung daran drei Monate Verspätung überlebt. SRF-Moderator und Zeitmanagement-Experte Peter Pünktlich kommentierte: «Wir sind halt Schweizer – unsere Uhren sind präzise, unsere Award-Shows weniger.»

EXKLUSIV

KIMMICH ENTDECKT AUF RECHTSVERTEIDIGER-POSITION EXISTENZIELLE SINNKRISE

A German soccer player standing at a crossroads sign on a soccer pitch, one arrow pointing to "Mittelfeld" and the other to "Rechtsverteidiger," looking deeply confused while holding a compass

Joshua Kimmichs Positionswechsel vom Mittelfeld auf die rechte Abwehrseite hat beim Testspiel in Basel nicht nur taktische Fragen aufgeworfen, sondern auch eine handfeste Identitätskrise ausgelöst. «Ich stand da rechts hinten und dachte: Wer bin ich? Was will ich? Warum renne ich dem Flügelspieler hinterher statt das Spiel zu diktieren?», soll Kimmich laut Mannschaftspsychologin Dr. Helga Seelenpass nach dem Spiel gestanden haben. Die Schweizer Offensive nutzte die Verwirrung gnadenlos aus.

Trainer Julian Nagelsmann verteidigte seine Entscheidung mit den Worten: «Kimmich ist so vielseitig, der könnte auch im Tor spielen – oder als Platzwart.» Taktik-Experte und selbsternannter Positionsflüsterer Manfred Viererkette analysierte im Schweizer Fernsehen: «Das Problem ist nicht, dass Kimmich rechts hinten spielt. Das Problem ist, dass Kimmich rechts hinten spielt und gleichzeitig im Mittelfeld sein will, vorne kombinieren möchte und nebenbei noch die Eckbälle tritt.» Kimmich selbst hat inzwischen einen Antrag auf doppelte Staatsbürgerschaft für beide Positionen gestellt.

BREAKING

DANIEL YULE VERLIERT KITZBÜHEL-SLALOM UM 20 HUNDERTSTEL UND VERLANGT NACHZÄHLUNG WIE BEI EINER BUNDESRATSWAHL

A Swiss ski racer in red and white gear standing at the finish line of a slalom course in Kitzbühel, holding a magnifying glass over the timing display while officials look bewildered

Der Schweizer Slalom-Spezialist Daniel Yule verpasste den Sieg beim legendären Kitzbühel-Slalom um lächerliche 20 Hundertstelsekunden hinter dem Deutschen Linus Strasser und fordert nun eine offizielle Nachzählung der Zeit. «20 Hundertstel – das ist weniger als ein Wimpernschlag, weniger als ein Nieser, weniger als die Zeit, die ich brauche, um mein Fondue umzurühren», erklärte Yule sichtlich aufgelöst. Sein persönlicher Zeitmessbeauftragter Urs Millisekündli hat bereits Einspruch beim Internationalen Skiverband eingereicht.

Der FIS-Zeitnahme-Verantwortliche und Hobby-Philosoph Jean-Claude Chronometer wies den Einspruch zurück: «20 Hundertstel sind 20 Hundertstel. Wir können die Zeit nicht rückgängig machen – glauben Sie mir, ich habe es versucht, als meine Frau mich nach meinem Hochzeitstag fragte.» Yule hat angekündigt, bis zum nächsten Rennen eine Petition für die Einführung von «Schweizer Toleranzzeit» im Skisport zu lancieren – ein Bonus von 25 Hundertstelsekunden für alle Athleten aus Ländern mit mehr als vier Amtssprachen.

SKANDAL

KANADISCHES CURLING-TEAM BEIM SCHUMMELN ERWISCHT – STEINE SOLLEN MIT BLUETOOTH GESTEUERT WORDEN SEIN

A Canadian women's curling team on an Olympic ice rink, one player secretly holding a video game controller behind her back while a curling stone glows with blue LED lights

Die Olympischen Winterspiele 2026 werden von einem Skandal erschüttert, der selbst die hartgesottensten Curling-Fans sprachlos macht: Das kanadische Frauen-Curling-Team soll die Regeln verletzt haben, nachdem bereits das Männerteam mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert wurde. Gemäss einer anonymen Quelle, die sich nur als «Deep Broom» identifizierte, sollen die Curling-Steine mit winzigen Bluetooth-Modulen ausgestattet gewesen sein, die eine Fernsteuerung per Smartphone ermöglichten.

«Ich fand es schon seltsam, dass der Stein drei Mal die Richtung wechselte und dann perfekt einparkierte wie ein Tesla», erklärte der schwedische Schiedsrichter und Eis-Integritätsbeauftragter Björn Glatteis. Das Internationale Olympische Komitee hat eine Sonderkommission eingesetzt, die jeden Stein einzeln auf verdächtige Elektronik untersucht. Kanadas Curling-Verbandspräsidentin Maple McSweep dementierte alle Vorwürfe: «Unsere Steine sind so analog wie ein Schweizer Kuhglocken-Konzert. Dass sie so präzise landen, liegt an kanadischer Höflichkeit – selbst unsere Steine entschuldigen sich, wenn sie daneben gehen.»

ANALYSE

ALVYN SANCHES – DAS PUZZLETEIL, DAS LEIDER IMMER AUS DER SCHACHTEL FÄLLT

A young Swiss soccer player trying to fit himself as a giant puzzle piece into a tactical board while coach Murat Yakin watches with binoculars from the sideline

Alvyn Sanches gilt als das grösste Offensiv-Versprechen der Schweizer Nati seit der Erfindung des Rückpasses, doch sein bisheriger Weg im Nationalteam gleicht einem IKEA-Möbelstück ohne Anleitung: vielversprechend auf der Verpackung, kompliziert im Aufbau. Bei seinem Debüt im vergangenen März verletzte sich der Lausanne-Jungstar schwer, was Nationaltrainer Murat Yakin zu dem philosophischen Seufzer veranlasste: «Er ist wie ein Schoggi-Soufflé – perfekt, wenn alles stimmt, aber extrem empfindlich.»

Vor dem Testspiel gegen Deutschland versuchte Yakin, Sanches behutsam einzusetzen, «wie einen Kristallpokal beim Umzug», so der Trainer. Taktik-Analytiker und Puzzle-Enthusiast Rolf Zwölfersystem von der Universität Bern warnte jedoch: «Wenn Sanches das fehlende Puzzleteil ist, dann muss man fragen, ob der Rest des Puzzles überhaupt das richtige Motiv zeigt.» Sanches selbst blieb gelassen: «Ich bin jung, ich bin hungrig, und ich habe einen Physiotherapeuten auf Kurzwahl – was kann schon schiefgehen?»

HERZERWÄRMEND

SCHWEIZER EISHOCKEY-NATI ALS TEAM DES JAHRES GEEHRT – SPIELER DACHTEN, ES SEI EIN FONDUE-ABEND

A Swiss ice hockey team in formal suits sitting around a giant fondue pot in a TV studio, holding their trophy while dipping bread into melted cheese

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wurde bei den Sports Awards in Zürich als Team des Jahres ausgezeichnet – eine Ehrung, die mehrere Spieler offenbar völlig überraschte. «Man hat uns gesagt, wir sollen uns schick anziehen und nach Zürich kommen. Ich dachte, es geht um ein Sponsoren-Dinner mit Fondue», gestand Verteidiger Nils Schlittschuhmann. Stattdessen gab es eine Trophäe und stehende Ovationen.

Der WM-Erfolg, für den das Team geehrt wurde, liegt mittlerweile so weit zurück, dass Stürmer Lars Torjäger zugab: «Ich musste kurz googeln, welche WM gemeint ist.» Verbandspräsident und Zeremonienmeister Heinrich von Eisfeld hielt eine bewegende Rede, in der er das Team mit «einer gut geölten Zamboni-Maschine» verglich – «zuverlässig, etwas laut, und niemand weiss genau, wie sie funktioniert, aber am Ende ist das Eis glatt.» Das Fondue gab es übrigens trotzdem – im Backstage-Bereich, bezahlt von der SRG.

EXKLUSIV

SCHWEIZER HANDBALL-NATI VERLIERT GEGEN SLOWENIEN UND BESCHULDIGT GÖTEBORGER HALLENBODEN DER PARTEILICHKEIT

Swiss handball players in red jerseys slipping and sliding on a suspiciously shiny gymnasium floor in Gothenburg while Slovenian players dance victoriously in the background

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft verlor an der EM in Göteborg gegen Slowenien mit 25:29 und machte dafür prompt den Hallenboden verantwortlich. «Der Boden war eindeutig pro-slowenisch», erklärte Captain und Chef-Beschwerdeführer Remo Wurftechnik nach der Partie. «Jedes Mal, wenn einer von uns springen wollte, war der Boden plötzlich rutschig. Bei den Slowenen war er griffig wie ein Velcro-Teppich.»

Halleninspektor und Bodenflüsterer Stig Parkettsson vom Göteborger Scandinavium wies die Vorwürfe entschieden zurück: «Der Boden ist für alle gleich – ausser natürlich für Schweden, die haben einen Heimvorteil, weil der Boden schwedisches Holz ist.» Die Schweizer Handball-Delegation hat dennoch einen offiziellen Antrag eingereicht, bei zukünftigen Turnieren eigenes Parkett aus Schweizer Eiche mitzubringen. Slowenien beendete die Gruppenphase mit makellosen 6:0 Punkten, was Trainer Dragan Volltreffer lakonisch kommentierte: «Vielleicht liegt es nicht am Boden. Vielleicht liegt es am Handball.»

SPORT KOMPAKT

UNIHOCKEY-DAMEN VON WALDKIRCH-ST. GALLEN DOMINIEREN SO HART, DASS GEGNER THERAPIE BRAUCHEN

A women's floorball team celebrating wildly on the court while their opponents sit in a circle with a therapist holding a clipboard on the sideline of a Swiss sports hall

Die Damen des UHC Waldkirch-St. Gallen setzen ihre Dominanz in der Schweizer Unihockey-Szene fort und besiegten Unihockey Basel Regio auswärts mit 7:5. Das Heimteam war so demoralisiert, dass der Verein bereits während des Spiels eine Sport-Psychologin engagierte. «Wir haben nicht einfach verloren, wir wurden systematisch dekonstruiert», schluchzte Basel-Trainerin Monika Seitenaus in ein Handtuch.

Waldkirchs Topscorerin und selbsternannte «Königin des Kleinfelds» Sabrina Vollstreckerli erzielte vier Tore und widmete jeden einzelnen Treffer einem anderen Schweizer Käse: «Das erste war ein Gruyère – kraftvoll und würzig. Das vierte war ein Appenzeller – überraschend und mit Geheimrezept.» Der Schweizer Unihockey-Verband erwägt nun, Waldkirch-St. Gallen in eine eigene Liga auszulagern, «damit die anderen Teams wieder Freude am Sport haben», wie Verbandssprecher Ivo Plastikball erklärte.

SATIRE

STEFAN KÜNG WIRD EWIGER ZWEITER DER TOUR DE FRANCE – BEWIRBT SICH UM PATENT AUF SILBERMEDAILLEN

A Swiss cyclist in BMC team kit standing on a podium always in second place, surrounded by a comically large collection of silver medals hanging from his neck while he smiles contentedly

Der Schweizer Radprofi Stefan Küng hat bei der Tour de France erneut den zweiten Platz belegt – zum gefühlt 47. Mal in seiner Karriere. «Andere Fahrer träumen vom Gelben Trikot. Ich habe das Silberne Trikot quasi erfunden», erklärte Küng mit einem Lächeln, das irgendwo zwischen Stolz und Resignation lag. Sein Rückstand betrug wie so oft exakt fünf Sekunden, was Experten vermuten lässt, dass Küng einen eingebauten Geschwindigkeitsbegrenzer besitzt.

Küngs Teamchef und Motivationsarchitekt Dieter Windschatten hat bereits eine neue Strategie für die nächste Etappe angekündigt: «Wir kleben Stefan einfach an den Hinterreifen des Führenden. Notfalls mit Sekundenkleber.» Das Schweizer Patentamt bestätigte derweil den Eingang von Küngs Antrag auf ein «Perpetual-Second-Place-Patent», das ihm lebenslange Lizenzgebühren für jeden zweiten Platz im internationalen Radsport sichern soll. «Wenn schon Zweiter, dann wenigstens profitabel», so Küng philosophisch.

NOSTALGIE

ERSTER SCHWEIZER SPORTLER DES JAHRES WAR ZEHNKÄMPFER, GOALIE UND MITTELSTÜRMER GLEICHZEITIG – HEUTIGE ATHLETEN KÖNNEN NICHT MAL ZWEI APPS PARALLEL ÖFFNEN

A black and white photo style image of a muscular 1950s athlete simultaneously kicking a soccer ball, throwing a javelin, and catching a hockey puck, with a Swiss flag cape billowing behind him

Zum Jubiläum der Sports Awards erinnert die Sportwelt an Armin Scheurer, den allerersten Schweizer Sportler des Jahres, der in den 1950er-Jahren gleichzeitig Zehnkämpfer, Fussball-Goalie und Mittelstürmer war – manchmal offenbar sogar im selben Spiel. Scheurer sammelte über ein Dutzend Schweizer-Meister-Titel in verschiedenen Disziplinen, was heutige Sportler, die bereits nach einem Instagram-Post erschöpft sind, in tiefe Scham versetzen dürfte.

Sporthistoriker und Nostalgie-Beauftragter Prof. Dr. Helmut Rückblick von der ETH Zürich kommentierte: «Scheurer hätte heute vermutlich gleichzeitig die Champions League gewonnen, einen Ironman absolviert und nebenbei noch eine Käserei betrieben – alles vor dem Mittagessen.» Die heutigen Nominierten bei den Sports Awards reagierten unterschiedlich auf den Vergleich. Marco Odermatt sagte diplomatisch: «Respekt an die Legende. Aber ich bleibe beim Skifahren – mir reicht eine Sportart, in der man den Berg runterfährt und hofft, dass man unten noch steht.»

POLITIK

EILMELDUNG

SCHWEIZ STOPPT ZAHLUNGEN FÜR F-35-JETS – USA KAUFEN SICH DAVON EINFACH EINEN DÖNER

A confused Swiss diplomat in a suit standing at a Pentagon desk, watching an American general cheerfully redirecting stacks of Swiss francs into a giant funnel labeled "Patriot System," while a tiny model F-35 jet sits neglected on the floor

Die Schweiz wollte mit einem Zahlungsstopp Druck auf die USA ausüben, damit das Luftabwehrsystem Patriot endlich geliefert wird. Doch Washington hat die Schweizer Milliarden kurzerhand umgeleitet – und zwar dorthin, wo das Geld laut Pentagon «am meisten Spass macht». «Wir haben das Geld einfach in eine andere Schublade gelegt», erklärte US-Verteidigungssprecher Chuck Dollarsworth III. mit einem breiten Grinsen.

Bundesrat und Verteidigungsministerin zeigten sich «irritiert, aber nicht überrascht». «Wir kennen das von der Migros-Kasse: Man will Milch bezahlen, und plötzlich steht Schokolade auf dem Bon», kommentierte der Schweizer Sicherheitsexperte Prof. Dr. Hanspeter Flughöhe von der ETH Zürich. Die Schweiz müsse nun die Verträge komplett neu verhandeln, was laut Insidern ungefähr so lange dauern dürfte wie eine durchschnittliche Gotthard-Stau-Saison.

Besonders pikant: Laut einem durchgesickerten Memo hat das Pentagon die umgeleiteten Gelder intern unter dem Projektnamen «Operation Swiss Miss» verbucht. «Das ist kein Affront, das ist ein Kompliment», versicherte Dollarsworth. Die Schweizer Delegation hat inzwischen als Gegenmassnahme angekündigt, künftig alle Rechnungen nur noch in Rappen zu bezahlen – in bar, in Säcken, per Postkutsche.

EXKLUSIV

EU-SCHWEIZ-DEAL BESIEGELT: GEGNER SPRECHEN VON «FONDUE-VERRAT»

A dramatic scene in a grand European hall where Swiss and EU diplomats shake hands over a giant fondue pot, while angry protesters outside hold signs reading "Fondue-Verrat" and wave Swiss flags

Nach jahrelangen Verhandlungen haben die EU und die Schweiz ein neues Kooperationspaket unterzeichnet, das Gegner bereits als «die grösste Unterwerfung seit der Einführung des Sackgeldes» bezeichnen. «Wir haben unsere Souveränität in Brüsseler Bürokratie-Käse eingetunkt», wetterte der selbsternannte Neutralitätsbeauftragte Rolf Eigenbrötler bei einer Pressekonferenz, die er demonstrativ in einer Alphütte abhielt.

Ein Referendum ist bereits angekündigt, und erste Umfragen zeigen, dass 43 Prozent der Bevölkerung den Deal ablehnen, 38 Prozent ihn befürworten und 19 Prozent dachten, es gehe um ein neues Netflix-Abonnement. «Die Schweiz hat schon den Eurovision Song Contest überlebt – wir werden auch das hier überleben», beruhigte Politologin Dr. Helvetia Kompromissli vom Institut für angewandte Gelassenheit in Bern.

SKANDAL

GOTTHARD-MAUT FÜR AUSLÄNDER GEPLANT – EU-POLITIKER DROHEN MIT «GEGENBLOCKADE AUF DER AUTOBAHN A1»

A furious EU politician standing at the Gotthard tunnel entrance waving a toll receipt, while behind him a comically endless line of trucks stretches to the horizon, and a Swiss toll booth operator calmly eats a sandwich

Das Schweizer Parlament will eine Durchfahrtsgebühr für den Transitverkehr durch die Schweiz einführen, und Brüssel reagiert so empört, als hätte jemand in der EU-Kantine das WLAN-Passwort geändert. EU-Abgeordneter Marco Mautfrei nannte den Vorstoss «einen Angriff auf die europäische Bewegungsfreiheit und meinen persönlichen Wochenendtrip nach Mailand».

Der Bundesrat muss nun eine Gesetzesvorlage ausarbeiten, was laut Verkehrsexperte Urs Staumelder «ungefähr so kompliziert wird wie das Einparken eines Sattelschleppers in einer Zürcher Altstadt-Gasse». Erste Berechnungen ergaben, dass die Maut pro Durchfahrt 47 Franken betragen könnte – oder, wie ein deutscher Trucker es ausdrückte: «Das entspricht exakt einem halben Tank und meiner gesamten Lebensfreude.»

STUDIE

JUNGE SCHWEIZER STIMMEN NICHT AB – «ABSTIMMUNGSSONNTAG KOLLIDIERT MIT BRUNCH»

A group of stylish young Swiss people lounging in a trendy brunch café, completely ignoring a voting booth that has been set up right next to their avocado toast table, with a sad ballot box wearing a party hat

Der Schweizer Demokratiemonitor 2025 enthüllt Erschreckendes: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen interessiert sich zwar für Politik, aber das Abstimmen selbst empfinden sie als «zu analog». «Ich habe versucht, per Sprachnachricht abzustimmen, aber das Bundesamt hat nicht zurückgeschrieben», erklärte die 22-jährige Influencerin Zoe Hashtagli gegenüber Reportern.

Politikwissenschaftler Prof. Dr. Reto Wahlmüde von der Universität Luzern schlägt vor, die Abstimmungsunterlagen künftig als Instagram-Story zu versenden: «Wir müssen dahin gehen, wo die Jungen sind – und das ist definitiv nicht die Gemeindekanzlei.» Erste Kantone prüfen bereits, ob man das Stimmmaterial als QR-Code auf Hafermilch-Verpackungen drucken könnte.

BREAKING

BAUERNVERBAND GIBT WEDER JA NOCH NEIN ZUR 10-MILLIONEN-INITIATIVE – «WIR EMPFEHLEN VIELLEICHT»

A group of Swiss farmers standing in a green field, each holding a different sign — one says "Ja," one says "Nein," one says "Vielleicht," and one confused cow is holding a blank sign in its mouth

Die Spitze des Schweizer Bauernverbandes hat zur wichtigsten Abstimmung des Jahres eine historische Empfehlung ausgesprochen: gar keine. «Wir sind für Stimmfreigabe, was im Grunde bedeutet, dass wir kollektiv die Schultern zucken», erklärte Verbandssprecher Hansruedi Ackerfurche bei einer Medienkonferenz, die passenderweise auf einem Kreisverkehr stattfand.

Kritiker werfen dem Verband vor, sich wie ein Wetterhahn im Föhnsturm zu verhalten. «Die Bauern sind sonst bei jeder Subventionsdebatte lauter als eine Kuhglocke im Engadin, aber jetzt plötzlich herrscht Stille wie in einem leeren Heustadel», kommentierte Politbeobachterin Vreni Zaunpfahl. Die 800'000 Auslandschweizer, die bei einem Ja möglicherweise nicht mehr problemlos zurückkehren könnten, wurden derweil gebeten, «einfach mal abzuwarten und Rivella zu trinken».

ANALYSE

NATO-BOTSCHAFTER WARNT: «UNSERE WELT BRICHT AUSEINANDER» – BUNDESBERN BESTELLT ERSTMAL KAFFEE

A dramatic Swiss diplomat at a NATO podium gesturing wildly at a cracking globe behind him, while in the foreground Swiss officials calmly sip espresso and check their watches

Der Schweizer NATO-Botschafter Jacques Pitteloud hat mit drastischen Worten vor einer geopolitischen Zeitenwende gewarnt. «Unsere Welt bricht auseinander», sagte er in einem Ton, den man normalerweise nur hört, wenn in der Bundeshaus-Kantine der Kaffeeautomat ausfällt. Bundesbern reagierte mit der üblichen Geschwindigkeit: Man hat eine Arbeitsgruppe gegründet, die bis 2027 prüfen soll, ob man sich Sorgen machen sollte.

Sicherheitsanalystin Dr. Patrizia Bunkerli vom Genfer Institut für kontrollierte Panik ordnete ein: «In der Schweiz bedeutet ‹die Welt bricht auseinander› in der Regel, dass die SBB fünf Minuten Verspätung hat. Dass ein Botschafter so deutlich wird, ist ungefähr so selten wie ein Parkplatz in Zürich.» Der neue Armeechef Benedikt Roos bestätigte unterdessen «grosse Lücken in der Luftverteidigung», fügte aber hinzu, dass der Käse in der Offiziersmesse nach wie vor erstklassig sei.

KONTROVERSE

FAHRRAD-VIGNETTE GEFORDERT: VELOFAHRER SOLLEN KÜNFTIG AUCH BÜROKRATIE SCHWITZEN

A cyclist in lycra gear stopped at a Swiss roadside checkpoint, trying to stick a tiny vignette onto a bicycle wheel while a stern official in uniform holds a magnifying glass and a clipboard

Schweizer Politiker fordern eine Vignettenpflicht für Fahrräder – und damit das Ende der letzten kostenlosen Fortbewegungsart seit dem aufrechten Gang. «Es kann nicht sein, dass Velofahrer einfach so durch die Gegend rollen, ohne einen Beitrag an die Infrastruktur zu leisten», erklärte Nationalrat Bernhard Bremsklotz (SVP) und fügte hinzu, er selbst fahre aus Prinzip nur Auto, «weil man da wenigstens eine Klimaanlage hat».

Veloverbände reagierten entsetzt. «Als Nächstes kommt die Vignette für Trottinetts, dann für Kinderwagen, und irgendwann braucht man eine Bewilligung zum Spazierengehen», prophezeite Pro-Velo-Sprecherin Claudia Kettenöl. Eine erste Schätzung des Bundes ergab, dass die Einnahmen aus der Velo-Vignette gerade ausreichen würden, um die Druckkosten für die Vignetten zu decken.

INTERNATIONAL

TRUMP DROHT SCHWEIZ MIT ZÖLLEN WEGEN ZWANGSARBEIT – BERN VERMUTET VERWECHSLUNG MIT MILITÄRDIENST

Donald Trump pointing angrily at a map where Switzerland is circled in red marker, while a confused Swiss ambassador holds up a picture of young men doing military service push-ups and shrugs

US-Präsident Donald Trump prüft neue Strafzölle gegen die Schweiz – der Vorwurf: Zwangsarbeit. In Bern herrscht Verwirrung. «Wir vermuten, jemand hat ihm den Schweizer Zivilschutz erklärt, und er hat es falsch verstanden», sagte Aussenpolitik-Experte Dr. Moritz Missverständli. Die Handelsgespräche, die eigentlich bis Ende März abgeschlossen sein sollten, werden nun auf unbestimmte Zeit verlängert – «de facto bis der Bodensee zufriert», so ein Insider.

Besonders brisant: Laut einem anonymen Diplomaten soll Trump bei einem Briefing gefragt haben, warum «die Schweizer ihre Bevölkerung zwingen, Löcher in den Käse zu bohren». Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat inzwischen eine 200-seitige Broschüre mit dem Titel «Wie Schweizer Käse wirklich entsteht» nach Washington geschickt – per Einschreiben und mit einer Packung Gruyère als Beilage.

FEUILLETON

SLOTERDIJK WARNT VOR «EU-SUPPENTOPF» – SCHWEIZER KÖCHE FÜHLEN SICH PERSÖNLICH ANGEGRIFFEN

German philosopher Peter Sloterdijk standing in a giant bubbling soup pot labeled "EU," pointing at Switzerland on a map while Swiss chefs in white hats protest outside with ladles and signs reading "Unsere Suppe ist besser"

Der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk hat in seinem neuen Buch erklärt, es wäre «fatal, die Schweiz in den EU-Suppentopf zu werfen». Was als Lob für die Schweizer Demokratie gemeint war, hat in der Gastronomiebranche einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. «Was genau stimmt nicht mit unserem Suppentopf?», fragte Sternekoch Jean-Pierre Bouillonnier aus Lausanne und drohte, Sloterdijk nie wieder Rösti zu servieren.

Der Schweizerische Gastronomieverband hat inzwischen eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, in der er betont, dass «Schweizer Suppen zu den besten der Welt gehören und jeder Topf ein Meisterwerk ist». Sloterdijk liess über seinen Verlag ausrichten, er habe die Metapher «rein philosophisch» gemeint und bevorzuge persönlich ohnehin Eintopf.

IRONIE

WEITERBILDUNG IN DER SCHWEIZ: POLITIK RINGT UM FINANZIERUNG – NIEMAND WILL DEN KURS «BUDGET FÜR ANFÄNGER» BEZAHLEN

An empty classroom with a whiteboard reading "Budgetplanung für Politiker" while a group of politicians peek through the door, each pointing at someone else to pay the course fee

Die Schweizer Politik ringt um die Finanzierung von Weiterbildungen – und die Ironie könnte kaum grösser sein. «Wir können uns nicht einigen, wer die Kurse bezahlt, in denen man lernt, wie man sich einigt», fasste Bildungsökonomin Prof. Dr. Silvia Stundenplan die Lage zusammen. Kantone zeigen auf den Bund, der Bund zeigt auf die Kantone, und die Gemeinden tun so, als hätten sie die E-Mail nicht bekommen.

Besonders absurd: Ein vom SECO geförderter Pilotkurs mit dem Titel «Effiziente Mittelverwendung in der öffentlichen Verwaltung» musste mangels Budget abgesagt werden. «Das ist, als würde ein Schwimmlehrer ertrinken», kommentierte der Arbeitgeberverband-Sprecher Kurt Kostenstelle trocken. Die Denkfabrik Avenir Suisse empfiehlt derweil, das Problem einfach «lebenslanges Lernen» zu nennen – «dann klingt es wenigstens so, als hätte man noch viel Zeit».

ENERGIE

SCHWEIZ WILL STROM OHNE AKW SICHERN – EXPERTEN EMPFEHLEN «ALLE GLEICHZEITIG IN DIE PEDALE TRETEN»

Fifty Swiss energy experts in lab coats furiously pedaling on stationary bikes connected to a giant power grid, while a nuclear power plant in the background has a "Geschlossen" sign on the door

Laut einer Analyse von 50 Experten des Aargauer Energieunternehmens Axpo kann die Schweiz auch nach Abschaltung aller Atomkraftwerke ihre Stromversorgung im Winter sicherstellen. Allerdings nur, «wenn alles perfekt läuft, niemand gleichzeitig den Backofen und den Föhn einschaltet, und der Wind genau aus der richtigen Richtung weht», wie Projektleiter Dr. Volt Ampère einräumte.

Kritiker bezweifeln die Machbarkeit. «Die Studie geht davon aus, dass alle Schweizer ab 2035 freiwillig bei Kerzenlicht zu Abend essen», spottete Energiepolitiker Hans Blackout (FDP). Die Axpo konterte, man habe «verschiedene Szenarien durchgerechnet, von ‹optimistisch› bis ‹wir heizen mit Fondue-Rechauds›». Immerhin: Die letzte Erdgas-Lieferung aus der Golfregion sei unterwegs und werde «voraussichtlich noch vor der nächsten Eiszeit» eintreffen.

INTERNATIONAL

EILMELDUNG

BORUSSIA DORTMUND KAUFT MITTLERWEILE ALLES, WAS NICHT BEI DREI AUF DEM BAUM IST

A frantic man in a yellow and black Borussia Dortmund jersey pushing an overflowing shopping cart through a football stadium, with footballers falling out of the cart in every direction

Borussia Dortmund hat in den letzten Monaten so viele Spieler verpflichtet, dass die Personalabteilung des Vereins offiziell um eine zweite Kaffeemaschine und drei zusätzliche Drucker gebeten hat. Nach den Vertragsverlängerungen von Guirassy, Bensebaini, dem 16-jährigen Amerikaner Mathis Albert und dem Defensivtalent Filippo Mane plant der BVB nun auch, den Bochumer Torwart Patrick Drewes zu holen – vermutlich, weil im Kader noch ein Platz zwischen Massageliege vier und dem Getränkeautomaten frei war. „Wir haben noch Kapazität im Mannschaftsbus, also kaufen wir weiter", erklärte Sportdirektor Dr. Helmut Kaderschrank in einer eilig einberufenen Pressekonferenz.

Besonders pikant: Während der Verein gleichzeitig die Geduld mit Giovanni Reyna verliert und Julian Brandt offenbar die Zukunft in Dortmund so fremd ist wie ein Veganer auf einem Grillfest, versucht man erneut, Lyons Rayan Cherki zu verpflichten. „Beim dritten Anlauf klappt es bestimmt – das ist wie beim Parallelparken", sagte Transferexperte Prof. Willi Ablösefrei vom Institut für Sinnlose Transferspekulationen in Gelsenkirchen. Insider berichten, dass Dortmund mittlerweile ein eigenes Postfach nur für Vertragsentwürfe eingerichtet hat.

Die Nachwuchsabteilung feiert derweil den Einzug ins Halbfinale des Premier League International Cup nach einem 2:0 gegen Everton, was den Verein dazu veranlasste, vorsorglich auch gleich den Greenkeeper des Stadions unter Vertrag zu nehmen. Soumaïla Coulibaly wird möglicherweise für die Klub-Weltmeisterschaft zurückgeholt, obwohl Quellen berichten, dass er erst durch einen Anruf von seiner Mutter davon erfahren hat. „Irgendwann haben wir mehr Spieler als Sitzplätze", scherzte Vereinspräsident Hans-Joachim Watzke angeblich – bevor er den Witz zurückzog, weil die Rechtsabteilung bereits einen Vertrag für den Witz aufgesetzt hatte.

SKANDAL

TRANSPARENCY INTERNATIONAL ENTHÜLLT: KORRUPTION WELTWEIT GESTIEGEN – BESTECHUNGSGELDER ERSTMALS INFLATIONSBEREINIGT

A suited bureaucrat sitting at a desk covered in gold coins, casually reading a report titled "Corruption Index" while a champagne bottle pops in the background

Laut dem neuesten Bericht von Transparency International nimmt die Korruption weltweit zu, was Experten etwa so sehr überrascht hat wie die Nachricht, dass Wasser nass ist. Deutschland belegt Platz zehn von 182 Staaten, was Regierungssprecher Torsten Ehrenwort als „solides Mittelfeld mit Aufstiegspotenzial" bezeichnete. „Wir sind quasi die Borussia Dortmund der Korruptionsbekämpfung – immer knapp dran, aber nie ganz vorne", fügte er hinzu.

Besonders besorgniserregend sei laut dem Bericht, dass in 47 Ländern Bestechungsgelder mittlerweile per Kreditkarte akzeptiert werden und drei Staaten sogar Treuepunkte-Programme eingeführt haben. „Nach zehn Schmiergeldzahlungen gibt es eine Baugenehmigung gratis – das ist doch immerhin kundenfreundlich", kommentierte Dr. Bestina Umschlag, Professorin für Angewandte Vetternwirtschaft an der Universität Panama City.

WIRTSCHAFT

RUAG INTERNATIONAL RUTSCHT IN DIE ROTEN ZAHLEN – RAKETEN KAMEN 2025 EINFACH NICHT ZUM FLIEGEN

A dejected businesswoman staring at a tiny rocket model on her desk that is tilted sideways with a small puff of smoke, while financial charts on the wall behind her all point downward

Der Berner Technologiekonzern Ruag International ist tief in die roten Zahlen gerutscht, weil das Geschäft mit Trägerraketen 2025 – Zitat – „nicht zum Fliegen kam". Das ist in etwa so, als würde eine Bäckerei melden, dass das Geschäft mit Brot leider nicht zum Backen kam. Die neue CEO Barbara Frei-Spreiter übernimmt am 7. April und hat angekündigt, als Erstes zu prüfen, ob die Raketen vielleicht einfach falsch herum standen.

„Wir haben 2025 viel gelernt – vor allem, dass Schwerkraft kein Geschäftsmodell ist", sagte der scheidende CEO André Wall bei seiner Abschiedsrede, bei der er angeblich eine einzelne Träne in Parabelform vergoss. Analysten empfehlen Investoren, vorerst lieber in Papierflugzeuge zu investieren, da deren Flugquote statistisch gesehen deutlich höher liegt.

BREAKING

VFB STUTTGART AKTIVIERT 20-MILLIONEN-KAUFOPTION – VEREINSKASSE BITTET UM MOMENT DER STILLE

A giant empty wallet the size of a football goal standing in the middle of a football pitch, with Stuttgart players staring at it in disbelief

Der VfB Stuttgart steht kurz davor, die 20-Millionen-Euro-Kaufoption für Bilal El Khannouss zu aktivieren, was in der Finanzabteilung des Vereins zu spontanem Nasenbluten und mindestens einem nervösen Zusammenbruch geführt haben soll. „20 Millionen? Dafür hätten wir auch das gesamte Cannstatter Volksfest zweimal veranstalten können", sagte Finanzvorstand Dieter Sparstrumpf, während er hektisch nach Münzen in seinem Sofakissen suchte.

El Khannouss selbst soll von der Nachricht begeistert gewesen sein und bereits begonnen haben, Schwäbisch zu lernen – bisher kann er allerdings nur „des isch mir zu teuer" sagen, was ironischerweise auch die offizielle Stellungnahme der Buchhaltung war.

KULTUR

OPER „AIDA" AUF BURG EPPSTEIN AUFGEFÜHRT – ELEFANTEN MUSSTEN LEIDER DRAUSSEN BLEIBEN

A dramatic opera singer in full Egyptian costume performing on a tiny medieval castle stage while confused medieval knights in armor watch from the audience

Auf der mittelalterlichen Burg Eppstein wurde Giuseppe Verdis Oper „Aida" aufgeführt, und das Publikum war restlos begeistert – trotz der Tatsache, dass der Triumphmarsch aufgrund der engen Platzverhältnisse eher ein Triumphschleichen war. „Normalerweise braucht man für Aida eine riesige Bühne, Elefanten und eine Armee – wir hatten einen Burggraben und eine Taube, die während des zweiten Akts durch die Kulisse flog", berichtete Regisseur Ottfried Fortissimo.

Die historische Kulisse sorgte allerdings für unerwartete Authentizität, als im dritten Akt ein Stück Burgmauer bröckelte und das Publikum spontan glaubte, es sei Teil der Inszenierung. „Verdi hätte es so gewollt", sagte die Sopranistin Magdalena Hohe-C und verbeugte sich vor einem Publikum, das teils klatschte, teils den Notausgang suchte.

EXKLUSIV

IOC VERLANGT GESCHLECHTERTESTS – SPORTLERINNEN SOLLEN KÜNFTIG AUCH MATHEPRÜFUNG ABLEGEN

A confused female athlete in a sports uniform sitting at a school desk in a laboratory, taking a written exam while Olympic rings hang on the wall behind her

Das Internationale Olympische Komitee hat angekündigt, künftig von allen Sportlerinnen Geschlechtertests zu verlangen, was in der internationalen Sportwelt für Aufsehen sorgt. „Wir prüfen alles – Chromosomen, Hormonspiegel und ob man beim Einparken blinkt", erklärte IOC-Beauftragter Dr. Thomas Testosteron bei einer Pressekonferenz in Lausanne, bei der er selbst keinen einzigen Test bestanden haben soll.

Kritikerinnen bezeichneten die Massnahme als „bürokratischen Wahnsinn auf olympischem Niveau", während der IOC-Präsident versicherte, dass die Tests „absolut würdevoll" ablaufen würden – in einem Zelt hinter dem Doping-Labor, direkt neben der Bratwurstbude.

EILMELDUNG

VATIKANBANK HAT NACH ACHT MONATEN ENDLICH WIEDER EINEN CHEF – GOTT SEI DANK

A nervous man in a business suit walking through an ornate Vatican hallway carrying a briefcase, while cardinals in red robes peek suspiciously from behind marble pillars

Nach acht Monaten ohne Führung hat die Vatikanbank endlich wieder einen Chef gefunden – ein Rekord, der selbst die durchschnittliche Dauer einer Papstwahl in den Schatten stellt. Rund vierzig Kandidaten wurden mit Hilfe einer internationalen Personalagentur gesichtet, wobei die Anforderungen laut Insidern „Bankenerfahrung, Diskretion und die Fähigkeit, Latein zu fluchen" umfassten.

Der bisherige Interimschef, der pensionierte Bankmanager Ronaldo Schmitz, soll bei der Übergabe vor Erleichterung geweint und gesagt haben: „Endlich kann ich wieder in Rente gehen – zum zweiten Mal." Die Vatikanbank verwaltete zuletzt ein Vermögen, dessen genaue Höhe selbst der Heilige Geist nicht kennt.

TECHNIK

AIRCOM INTERNATIONAL STELLT KI-PLATTFORM VOR – NETZWERKE SOLLEN SICH KÜNFTIG SELBST REPARIEREN UND ENTSCHULDIGEN

A friendly-looking robot wearing a headset sitting at a control desk surrounded by glowing network cables, holding up a handwritten sign that says "Sorry for the outage"

Aircom International hat mit „raNora" eine Plattform für agentenbasierte Künstliche Intelligenz vorgestellt, die autonome Netzwerke steuern soll. „Die KI erkennt Netzwerkprobleme, behebt sie und schickt dem Kunden anschliessend eine persönliche Entschuldigungs-E-Mail mit einem virtuellen Blumenstrauss", erklärte Produktchef Norbert Neuronalschaden bei der Präsentation.

Kritiker befürchten allerdings, dass die KI irgendwann beschliesst, das Netzwerk absichtlich abzuschalten, nur um sich anschliessend selbst für die schnelle Reparatur zu loben. „Das wäre zwar unethisch, aber ehrlich gesagt effizienter als unser aktueller Kundendienst", gab ein anonymer Telekom-Mitarbeiter zu.

BÖRSE

WW INTERNATIONAL-AKTIE SCHWANKT ZWISCHEN GRÜN UND ROT WIE EINE AMPEL MIT IDENTITÄTSKRISE

A giant traffic light standing in the middle of a stock exchange trading floor, rapidly switching between green and red while panicked traders run in circles around it

Die Aktie von WW International – ehemals Weight Watchers – weiss offenbar selbst nicht, ob sie zu- oder abnehmen soll, und schwankt seit Wochen zwischen Gewinnen am Mittwoch und Verlusten am Freitag. „Das ist wie eine Diät: Mittwoch fühlt man sich grossartig, Freitag greift man zum Kuchen", analysierte Börsenexpertin Daniela Dividende vom Frankfurter Institut für Emotionales Trading.

Anleger berichten, dass sie mittlerweile einen Münzwurf-Algorithmus entwickelt haben, der mit 50-prozentiger Trefferquote genauso zuverlässig ist wie sämtliche Analystenprognosen zusammen. „Wir nennen ihn den WW-Indikator: Wenn die Aktie fällt, kaufe Schokolade. Wenn sie steigt, kaufe trotzdem Schokolade", so ein anonymer Trader.

INTERNATIONAL

EHEMALIGER GOUVERNEUR NACH MEXIKO AUSGELIEFERT – HÄTTE LIEBER KARIBIK GEWÄHLT

A disheveled man in a crumpled suit being escorted by police officers onto a small airplane, clutching a tourist brochure for Caribbean beaches while looking very disappointed

Guatemala hat einen ehemaligen mexikanischen Gouverneur nach Mexiko ausgeliefert, wobei der Beschuldigte laut Gerichtsprotokoll gefragt haben soll, ob er stattdessen nicht nach Bali ausgeliefert werden könne. „Die Auslieferung verlief reibungslos – abgesehen davon, dass er dreimal versuchte, im Duty-Free-Shop zu verschwinden", berichtete Interpol-Sprecherin Juanita Handschelle.

Der Fall gilt als Meilenstein der internationalen Zusammenarbeit, auch wenn Beobachter anmerken, dass die Auslieferung fast so lange gedauert hat wie die durchschnittliche Wartezeit bei einem mexikanischen Konsulat. „Immerhin hat er Bordverpflegung bekommen", tröstete sein Anwalt.

SPORT

GLADBACH-TALENT SHIO FUKUDA SOLL NACH KARLSRUHE AUSGELIEHEN WERDEN – BADENER VERSPRECHEN SPÄTZLE UND SPIELZEIT

A young Japanese football player in a green Borussia Mönchengladbach jersey standing at a crossroads, with one sign pointing to Karlsruhe decorated with plates of Spätzle and another pointing back to Mönchengladbach

Der Karlsruher SC aus der 2. Bundesliga hofft, das Gladbacher Talent Shio Fukuda per Leihe zu verpflichten und hat dem Spieler angeblich ein „Rundum-Sorglos-Paket aus Spielzeit, Sonnenschein und unbegrenztem Zugang zur Vereinskantine" angeboten. „Wir haben ihm ausserdem erklärt, was ein Fleischkäsebrötchen ist – danach war er sofort überzeugt", sagte KSC-Sportdirektor Manfred Maultasche.

Gladbach steht der Leihe offen gegenüber, unter der Bedingung, dass Fukuda mindestens einmal pro Woche anruft und von seinen Erfahrungen berichtet. „Das ist wie ein Auslandssemester, nur mit mehr Gelben Karten", erklärte Gladbachs Nachwuchskoordinator Bernd Bildungsauftrag.

WIRTSCHAFT

EILMELDUNG

SCHWEIZER WIRTSCHAFT BRICHT EIN – BUNDESRAT ERWÄGT BEZAHLUNG IN KÄSE

A serious Swiss politician standing at a podium in the Bundeshaus, presenting a giant wheel of Emmentaler cheese on a velvet cushion as if it were a gold reserve, while economists in suits look on in horror

Das Schweizer Wirtschaftswachstum ist im freien Fall, und die Lage ist so dramatisch, dass der Bundesrat nun über alternative Zahlungsmittel nachdenkt. «Wir haben genug Käse für drei Generationen – das ist solider als jede Währung», erklärte Finanzministerin Doris Knöpfli-Grütter an einer hastigen Pressekonferenz in Bern. Das BIP legte im zweiten Quartal nur noch um 0,1 Prozent zu, was Ökonomen als «wirtschaftliches Koma mit leichtem Zucken» bezeichnen.

Hauptverantwortlich für den Einbruch sind die US-Zölle, die Schweizer Exporte härter treffen als ein Fondue-Abend den Cholesterinspiegel. «Wir exportieren Präzisionsuhren, und die Amerikaner behandeln uns, als würden wir Kuckucksuhren aus Plastik verschicken», klagte Hans-Ulrich Rädli, Präsident des Verbands Schweizerischer Uhrmacher und Hobbyastronomen. Die Verbände fordern nun Gegenmassnahmen, darunter eine «Schokoladen-Diplomatie-Offensive» und das sofortige Verbot amerikanischer Erdnussbutter.

Besonders pikant: Die Schweiz versucht nun, mit Gold, Rolex-Uhren und dem Import von Millionären gegenzusteuern. «Jeden Monat wandern 250 Millionäre ein – das ist unser eigentliches Exportprodukt: Wir exportieren nichts und importieren Reiche», analysierte Prof. Dr. Margrit Zahlenknecht vom Institut für Paradoxe Volkswirtschaft in St. Gallen. Der Bundesrat hat derweil eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die prüfen soll, ob man den Franken einfach in «Goldfranken» umbenennen könnte, um das Vertrauen zu stärken.

EXKLUSIV

CYBER-ATTACKE AUF ONELOG: HACKER WOLLTEN NUR DIE KOMMENTARSPALTE LESEN

A hooded hacker sitting at a dark desk with multiple glowing monitors, looking deeply disappointed while reading an online newspaper comment section, surrounded by empty energy drink cans

Der Cyberangriff auf das Schweizer Medien-Login-System OneLog hat die Branche erschüttert, doch nun stellt sich heraus: Die Hacker wollten lediglich die Kommentarspalten lesen, ohne ein Abo abschliessen zu müssen. «Wir haben 14 Stunden lang Firewalls geknackt, nur um festzustellen, dass die Kommentare noch schlimmer sind als erwartet», gestand ein anonymer Hacker in einem verschlüsselten Communiqué.

IT-Sicherheitsexperte Björn Firewall-Müller vom Zürcher Institut für Digitale Panik bezeichnete den Angriff als «den traurigsten Hack der Geschichte». Die betroffenen Medienhäuser haben reagiert und bieten nun ein neues «Hacker-Abo» für 9.90 Franken pro Monat an, das unbegrenzten Zugang zu Leserkommentaren und einem wöchentlichen Newsletter mit den absurdesten Verschwörungstheorien enthält.

SKANDAL

WO SCHWEIZ DRAUFSTEHT, MUSS KEINE SCHWEIZ MEHR DRIN SEIN – EMMENTALER JETZT AUS ECUADOR

A giant Swiss cross flag draped over a tropical banana plantation, with confused workers in traditional Swiss alpine hats picking bananas

Die Behörden haben entschieden, dass das Label «Swiss Made» künftig flexibler interpretiert werden darf – und die Industrie dreht durch. «Nächstes Jahr kommt der Appenzeller aus Argentinien und das Sackmesser aus Sri Lanka», prophezeite Vreni Ursprung-Fälschli, Chefin des Verbands für Authentische Helvetik und Jodelbedarf.

On Running, der Schweizer Laufschuhhersteller, hat den Stein ins Rollen gebracht, doch Kritiker sehen darin den Anfang vom Ende. «Wenn auf einem Produkt Schweiz draufsteht, erwarte ich mindestens, dass es teuer ist – das ist das Einzige, was uns noch bleibt», kommentierte der Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Kaspar Markenrecht-Zwingli trocken.

WIRTSCHAFT

LEERE BÜROS IN ZÜRICH WERDEN ZU ESCAPE ROOMS UMFUNKTIONIERT – NIEMAND WILL RAUS

A group of confused office workers trapped in a sleek modern empty office building in Zurich, trying to solve puzzles made of abandoned staplers and dried-out whiteboard markers

Die Schweizer Büroleerstandsquote hat einen Rekordwert erreicht, und findige Unternehmer nutzen die Situation kreativ. In Zürich-West wurden bereits 14 verlassene Grossraumbüros zu Escape Rooms umgebaut, wobei das beliebteste Szenario «Finden Sie den letzten Mieter» heisst. «Die Ironie ist, dass die Leute jetzt freiwillig in Büros gehen, aber nur, um wieder rauszukommen», erklärte Raumplaner Toni Quadratmeter-Frei.

Laut einer UBS-Studie sinken die Büromieten in manchen Quartieren schneller als die Motivation an einem Montagmorgen. «Wir haben einem Startup letzte Woche ein ganzes Stockwerk für einen Jahresvorrat Rivella angeboten – sie haben abgelehnt», berichtete Immobilienmaklerin Patrizia Rendite-Null mit zitternder Unterlippe.

GESELLSCHAFT

43 PROZENT DER SCHWEIZER MILCH IST BIO – DIE RESTLICHEN 57 PROZENT FÜHLEN SICH DISKRIMINIERT

Anthropomorphized milk cartons protesting outside a Swiss supermarket, some wearing organic labels looking smug while conventional milk cartons hold tiny protest signs

Fast die Hälfte der in der Schweiz verkauften Milch trägt mittlerweile das Bio-Label, und die konventionelle Milch fühlt sich zunehmend marginalisiert. «Ich stehe im Regal direkt neben der Bio-Milch, koste die Hälfte und werde trotzdem ignoriert – das ist wie Tinder für Milchprodukte», klagte eine anonyme Vollmilch-Packung in einem offenen Brief an das Bundesamt für Landwirtschaft.

Milchbauer Sepp Kuhglocken-Brunner aus dem Emmental hat bereits reagiert und seinen Betrieb auf «Hyper-Bio» umgestellt: «Meine Kühe hören jetzt Mozart, bekommen Shiatsu-Massagen und haben einen eigenen Instagram-Account.» Der Liter kostet 14.90 Franken, aber die Warteliste reicht bis nach Appenzell.

BREAKING

REVOLUT GEWINNT 240'000 SCHWEIZER KUNDEN – UBS KONTERT MIT GRATIS-KUGELSCHREIBER

A desperate UBS bank manager in a suit frantically handing out cheap branded pens to passersby on Bahnhofstrasse Zurich while a sleek Revolut billboard towers behind him

Die britische Neobank Revolut hat 2025 in der Schweiz rund 240'000 neue Kunden gewonnen, was bei den traditionellen Banken für akute Hyperventilation sorgt. «240'000 Kunden? Wir verlieren so viele nicht mal, wenn wir es aktiv versuchen – und glauben Sie mir, manchmal versuchen wir es», gestand ein anonymer UBS-Kadermitarbeiter.

Die Grossbanken haben eine Gegenoffensive gestartet, die laut internen Dokumenten den Codenamen «Operation Kugelschreiber» trägt. «Jeder Neukunde erhält einen UBS-Kugelschreiber, ein Bonbon und ein persönliches Gespräch über Negativzinsen – wir nennen das das Premium-Erlebnis», erklärte Kundenberaterin Franziska Schalter-Warteschlange mit vollem Ernst.

LOGISTIK

PAKETFLUT AUS ASIEN: SCHWEIZER BRIEFTRÄGER BRAUCHEN JETZT GRÖSSERE VELOS

A Swiss postal worker on a comically oversized yellow bicycle completely buried under a mountain of small packages, cycling through a picturesque Swiss village

Die EU plant eine Gebühr auf Billigpakete, und der Schweizer Detailhandel fordert, sofort nachzuziehen – sonst werde die Schweiz zum «Paket-Parkplatz Europas». «Letzte Woche hat ein einziger Haushalt in Winterthur 47 Pakete bestellt, darunter 23 Handyhüllen und eine aufblasbare Giraffe», berichtete Postbotin Margrit Velokette-Gerissen.

Detailhändler-Vertreter Urs Ladentisch-Leer warnte: «Wenn wir nichts unternehmen, besteht die Schweiz bald nur noch aus Kartonschachteln und Luftpolsterfolie.» Die Post hat bereits reagiert und testet in Bern ein Pilotprojekt mit Lastendrohnen, die allerdings bisher ausschliesslich in Bäumen landen.

KULTUR

SCHWEIZER MUSIKMARKT BOOMT DANK VINYL – HIPSTER JETZT OFFIZIELL WIRTSCHAFTSFAKTOR

A bearded hipster in a vintage record store carefully examining a vinyl record through a monocle while a serious economist in a suit takes notes on a clipboard behind him

Der Schweizer Musikmarkt verzeichnet dank Streaming und Vinyl-Verkäufen ein sattes Umsatzplus, wobei 95 Prozent der Einnahmen digital generiert werden. Die restlichen fünf Prozent stammen von Vinyl-Enthusiasten, die laut Branchenverband «pro Kopf mehr für Schallplatten ausgeben als für ihre Krankenkasse».

«Vinyl ist das neue Gold – nur schwerer und unpraktischer», erklärte Musikökonom Beat Rillen-Furrer. Besonders gefragt seien limitierte Pressungen von Schweizer Volksmusik auf farbigem Vinyl: «Unser Bestseller ist ein neonpinker Zäuerli-Sampler – ausverkauft in vier Minuten.»

POLITIK

TRANSITGEBÜHR FÜR REISENDE: SCHWEIZ VERLANGT BALD EINTRITT WIE EIN FREIZEITPARK

A giant theme park-style entrance gate at the Swiss border with a ticket booth, roller coaster tracks shaped like the Matterhorn in the background, and confused tourists lining up with suitcases

Die Schweiz diskutiert eine neue Transitabgabe für Durchreisende, und Kritiker fragen sich, ob das Land bald einen Eintrittspreis wie Disneyland verlangt. «Für 29.90 Franken gibt es die Basis-Durchfahrt, für 59.90 das Premium-Paket mit Panoramablick und einem Schöggeli», scherzte – oder auch nicht – Verkehrsplaner Ruedi Autobahn-Stau.

Tourismusverbände reagieren gespalten: «Einerseits wollen wir Touristen, andererseits sollen sie bezahlen, ohne anzuhalten – das ist wie ein Restaurant, das Eintritt verlangt, aber kein Essen serviert», analysierte Gastro-Expertin Lisbeth Willkommen-Aber-Zahlen.

WIRTSCHAFT

SONOVA VERKAUFT SENNHEISER WIEDER – KOPFHÖRER HATTEN OFFENBAR HEIMWEH

A pair of premium Sennheiser headphones sitting on a tiny suitcase at an airport gate with a sad expression drawn on them, holding a miniature German flag

Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova stellt die Kopfhörer-Marke Sennheiser zum Verkauf – nur wenige Jahre nachdem er 200 Millionen Euro dafür bezahlt hat. «Die Kopfhörer haben sich in der Schweiz nie richtig wohlgefühlt – zu leise, zu ordentlich, zu wenig Bass», erklärte Sonova-Sprecher Norbert Frequenz-Abfall.

Branchenkenner Dieter Ohrwurm-Schneider vermutet tiefere Gründe: «Sonova baut Hörgeräte für Leute, die schlecht hören, und Kopfhörer für Leute, die zu laut hören – das ist wie gleichzeitig Regenschirme und Sonnencreme zu verkaufen.» Der Verkaufspreis wird auf deutlich unter 200 Millionen geschätzt, was Sonova als «akustische Wertberichtigung» bezeichnet.

RANKING

MIGROS WIEDER IN DEN TOP 3 DER BELIEBTESTEN FIRMEN – MITARBEITER ERFAHREN ES AUS DER ZEITUNG

The Migros orange M logo standing on a golden Olympic-style podium in third place, flexing its muscles while confused employees in orange aprons cheer in the background

Die Migros hat es im aktuellen Beliebtheitranking zurück in die Top 3 der Schweizer Unternehmen geschafft, was intern für Überraschung sorgte. «Wir dachten, nach der Umstrukturierung mögen uns nur noch unsere Mütter – und selbst da waren wir uns nicht sicher», gestand ein Migros-Kadermensch, der anonym bleiben wollte, weil er gerade seinen eigenen Job wegrationalisiert.

Besonders bemerkenswert: Die SRG hat im Ranking ebenfalls stark zugelegt, was Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Regula Quotenmeter als «Stockholm-Syndrom der Gebührenzahler» bezeichnet. «Die Leute zahlen 335 Franken Serafe-Gebühren im Jahr – irgendwann beginnt man, das zu mögen, sonst wird man verrückt.»

Gastro-Kritiken

Unsere furchtlosen Restauranttester haben sich erneut durch die kulinarischen Untiefen und Höhenflüge der Schweizer Gastronomie gefressen – damit Sie es nicht müssen. Oder vielleicht doch. Lesen Sie selbst und entscheiden Sie weise.

Cozy Swiss alpine restaurant with warm lighting, wooden beams, and elegant table settings

«Zum Goldenen Gnagi»

Metzgergasse 7, 3011 Bern

SENSATIONELL

Schon beim Eintreten umhüllt einen ein Duft, der irgendwo zwischen «Grossmutters Sonntagsbraten» und «himmlische Offenbarung» liegt. Die Holzbalken an der Decke knarzen gemütlich, als würden sie einem persönlich «Grüessech» sagen. Die Kerzen auf den Tischen flackern so romantisch, dass mein Begleiter und ich uns fast in die Augen geschaut hätten – wäre da nicht die Speisekarte gewesen, die uns sofort in ihren Bann zog. Das Personal begrüsst einen mit einer Herzlichkeit, die man sonst nur von Hunden kennt, die einen drei Wochen nicht gesehen haben.

Das Hauptgericht – ein geschmortes Berner Gnagi mit Sauerkraut und Rösti – war ein Gedicht. Nein, korrigiere: Es war ein ganzer Gedichtband. Die Kruste knackte beim Anschneiden so befriedigend wie Bubble Wrap an einem Montagmorgen. Das Fleisch darunter war so zart, dass es praktisch freiwillig von der Gabel gerutscht ist. Die Rösti war aussen knusprig-golden wie ein Sonnenuntergang über dem Thunersee und innen so buttrig-weich, dass ich ernsthaft erwogen habe, meinen Zivilstand auf «in einer Beziehung mit einer Kartoffel» zu ändern.

Zum Dessert servierte man uns eine Meringue mit Nidelcreme, die so luftig war, dass ich befürchtete, sie könnte davonschweben. Jeder Bissen war wie eine kleine Wolke, die auf der Zunge zerging und dabei leise «Halleluja» flüsterte. Wer hier nicht mindestens einmal im Leben einkehrt, der hat die Kontrolle über sein Dasein verloren. Fünf Sterne, und hätte ich sechs vergeben können, ich hätte sieben gegeben – aus reiner Dankbarkeit.

Run down greasy diner with sticky tables, harsh fluorescent lighting, and depressing atmosphere

«Bistro zur Müden Forelle»

Industrieweg 34, 4600 Olten

KATASTROPHAL

Man sagt, der erste Eindruck zählt. In diesem Fall zählte er rückwärts – von zehn auf null, und zwar in Rekordzeit. Die Eingangstür quietschte wie ein Meerschweinchen in der Pubertät, und der Geruch, der uns entgegenschlug, war eine kühne Mischung aus altem Frittierfett und existenzieller Verzweiflung. Die Neonröhren an der Decke flackerten in einem Rhythmus, der entweder Morsecode für «Flieht, ihr Narren» war oder einfach ein Elektriker-Notfall. Die Tischdecke klebte so hartnäckig an meinem Ellbogen, dass ich kurzzeitig dachte, sie wolle mich adoptieren.

Die «Forelle Müllerin Art» – man beachte die unfreiwillige Ironie im Restaurantnamen – wurde uns nach 55 Minuten Wartezeit serviert. Der Fisch starrte mich mit einem Ausdruck an, der deutlich sagte: «Mir geht es auch nicht gut.» Das Fleisch war so trocken, dass ich es theoretisch als Löschpapier hätte verwenden können. Die Beilage bestand aus Kartoffeln, die offensichtlich ein traumatisches Erlebnis mit kochendem Wasser hinter sich hatten – aussen matschig, innen noch so roh, dass sie praktisch noch in der Erde steckten. Die Sauce schmeckte, als hätte jemand Mehl in lauwarmes Leitungswasser gerührt und dann aufgegeben.

Ein Dessert haben wir nicht bestellt, weil mein Überlebensinstinkt stärker war als meine journalistische Pflicht. Die Rechnung kam allerdings schneller als das Essen – ein kleines Wunder der Effizienz in diesem Tempel der Traurigkeit. 38 Franken für ein Erlebnis, das ich auch günstiger hätte haben können, indem ich einfach einen nassen Karton ablecke. Ein Stern, und der ist ausschliesslich dafür, dass das Leitungswasser trinkbar war. Knapp.

Terrible cheap pizza restaurant with plastic furniture, wilted fake plants, and sad decoration

«Pizza Paradiso da Guiseppe»

Bahnhofstrasse 112, 8001 Zürich

VERNICHTEND

«Paradiso» steht über der Tür, und ich muss sagen: Dante hätte seine Komödie anders geschrieben, wenn er hier gegessen hätte – vermutlich mit mehr Höllenkreisen.Der Kellner begrüsste uns mit einem Enthusiasmus, der normalerweise Leuten vorbehalten ist, die gerade erfahren haben, dass Montag ist.

Die Pizza Margherita – angeblich «wie bei Nonna» – kam nach zwanzig Minuten und sah aus, als hätte Nonna sie aus dem dritten Stock geworfen. Der Teig war so zäh und gummiartig, dass ich ernsthaft überlegte, ob man daraus Velopneus herstellen könnte. Der Käse lag in traurigen Inseln auf der Oberfläche verteilt, wie Eisberge in einem Meer aus wässriger Tomatensauce, die verdächtig nach Ketchup schmeckte – und zwar nach dem billigen. Beim Kauen machte mein Kiefer Geräusche, die normalerweise eine physiotherapeutische Abklärung erfordern würden.

Das Tiramisu zum Dessert war so feucht, dass es technisch gesehen als Suppe hätte durchgehen können. Der Kaffeegeschmack war ungefähr so präsent wie ein scheuer Praktikant an seinem ersten Arbeitstag – irgendwo im Hintergrund, kaum wahrnehmbar. Zwei Sterne gibt es: einen für die immerhin grosszügigen Portionen (Quantität statt Qualität, das Motto der Verzweifelten) und einen, weil der Espresso am Schluss tatsächlich trinkbar war. Giuseppe, falls es dich gibt: Ruf deine Nonna an. Sie würde weinen.

Stunning modern fine dining restaurant with open kitchen, beautiful food plating, and warm ambiance

«Chäs-Alchemie»

Kramgasse 21, 3011 Bern

GÖTTLICH

Dieses Restaurant hat etwas geschafft, was ich für unmöglich hielt: Es hat Käse noch besser gemacht. Beim Betreten umfängt einen ein Aroma, das ich nur als «olfaktorische Umarmung» beschreiben kann – ein warmer, würziger Duft von geschmolzenem Gruyère, frischen Kräutern und einem Hauch von Trüffel, der einem sanft ins Ohr flüstert: «Du bist am richtigen Ort.» Das Interieur ist eine gelungene Mischung aus rustikalem Alpenchic und modernem Design, mit offener Küche, in der man den Köchen beim Zaubern zusehen kann. Die Atmosphäre ist so warm und einladend, dass selbst mein chronisch schlecht gelaunter Tischnachbar nach fünf Minuten gegrinst hat.

Das Signature-Gericht – ein dreifach gebackenes Käsesoufflé mit karamellisierten Zwiebeln und Trüffelhonig – war eine Offenbarung auf dem Teller. Die äussere Kruste zerbrach beim ersten Löffelstich mit einem leisen, fast andächtigen «Knack», und darunter offenbarte sich ein Inneres so cremig und fliessend, dass es den Gesetzen der Physik zu trotzen schien. Der Geschmack war eine Symphonie: erst der kräftige, nussige Gruyère, dann die süssliche Karamellnote der Zwiebeln, und zum Schluss der Trüffelhonig, der alles zusammenband wie ein kulinarischer Dirigent. Dazu reichte man uns ein Glas Fendant, das so perfekt dazu passte, dass ich vermute, die Trauben und die Kühe haben sich vorher abgesprochen.

Zum Abschluss gab es eine Crème brûlée mit Appenzeller-Käse-Einlage – klingt verrückt, schmeckt göttlich. Die karamellisierte Zuckerkruste knackte unter dem Löffel wie dünnes Eis auf einer Pfütze an einem Novembermorgen, und darunter verbarg sich eine Creme, die gleichzeitig süss, salzig und umami war. Mein Gehirn konnte nicht entscheiden, ob es weinen oder applaudieren sollte, also tat es beides. Vier Sterne – den fünften behalte ich als Druckmittel, damit sie mich beim nächsten Besuch an den Fenstertisch setzen. Wer Käse liebt, muss hierher. Wer Käse nicht liebt, muss trotzdem hierher – zur Bekehrung.

Wetter

☀️
Montag, 17. Feb
14° / 3°
Sonne satt, Vitamin-D-Flatrate
🌧️
Dienstag, 18. Feb
8° / 2°
Regen: Frisur war eh nix
⛈️
Mittwoch, 19. Feb
6° / 1°
Gewitter mit Dramatik-Garantie
🌫️
Donnerstag, 20. Feb
5° / 0°
Nebel: Nachbar endlich unsichtbar
🌨️
Freitag, 21. Feb
3° / -2°
Schneefall, Fondue-Pflicht ab sofort
❄️
Samstag, 22. Feb
1° / -5°
Eiskalt, Katze streikt komplett
🌤️
Sonntag, 23. Feb
9° / 2°
Sonne blinzelt, traut sich kaum
Dense fog over a Swiss lake with confused cows standing on a dock looking bewildered
Wetter-Spezial

Nebel so dick, dass GPS «Gib uf» sagt

Der Hochnebel über dem Mittelland hat diese Woche eine neue Qualitätsstufe erreicht. Mehrere Navigationsgeräte haben laut Augenzeugen einfach aufgegeben und stattdessen Rezepte für Rösti angezeigt. Ein Autofahrer aus Aarau berichtet, er sei drei Stunden im Kreis gefahren und habe dabei versehentlich seinen eigenen Briefkasten zweimal überfahren.

Meteorologe Hans-Peter Dunstli vom Bundesamt für Sichtlosigkeit beruhigt: «Das ist völlig normal für Februar. Wir empfehlen, einfach zu Hause zu bleiben und so zu tun, als wäre man in den Ferien.» Immerhin: Die Sonne soll am Sonntag kurz vorbeischauen – allerdings nur, um sich zu vergewissern, dass die Schweiz noch existiert.

People eating fondue outdoors in a snowstorm looking perfectly happy and unbothered
Frost-Alarm

Kältewelle: Raclette-Ofen jetzt steuerfrei absetzbar

Die Temperaturen fallen am Wochenende auf bis zu minus fünf Grad, was in der Schweiz offiziell als «Käse-Wetter» klassifiziert wird. Der Bundesrat hat in einer Dringlichkeitssitzung beschlossen, dass Raclette-Öfen vorübergehend als medizinische Geräte gelten und somit von der Krankenkasse übernommen werden. Wer keinen besitzt, darf ersatzweise den Backofen offen lassen – sofern er dabei mindestens ein Gratin zubereitet.

Person with wildly blown hair standing on a Swiss mountain pass with dramatic wind effects
Föhn-Warnung

Föhn bläst so stark, dass Appenzell jetzt in Graubünden liegt

Der Föhn hat am Montag mit Böen von bis zu 130 km/h zugeschlagen und dabei nicht nur Frisuren, sondern auch kantonale Grenzen durcheinandergebracht. Laut unbestätigten Berichten wurde ein kompletter Heustadel aus dem Toggenburg bis nach Davos geweht, wo er nun als «Boutique-Chalet» für 800 Franken pro Nacht vermietet wird.

Kopfweh-Geplagte berichten derweil von einer neuen Therapie: Man stellt sich einfach in den Wind und lässt sich die Migräne wortwörtlich aus dem Kopf pusten. Nebenwirkung: Man landet eventuell in einem anderen Kanton. Aber hey, Tapetenwechsel ist ja auch Therapie.

Horoskop

Widder 21. März – 19. April

Die Sterne raten Ihnen, heute nicht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen – nehmen Sie ausnahmsweise mal die Tür. Ihr Temperament ist so heiss wie ein Fondue-Caquelon im Hochbetrieb. Mars schenkt Ihnen Energie, aber bitte nicht schon wieder beim Parkieren hupen.

Stier 20. April – 20. Mai

Venus steht günstig in Ihrem Kühlschrank – äh, Sternzeichen. Ihr Hang zum Genuss wird heute belohnt: Es gibt Raclette-Resten vom Wochenende. Finanziell sieht es gut aus, solange Sie nicht schon wieder auf dem Flohmarkt «Schnäppchen» jagen.

Zwillinge 21. Mai – 20. Juni

Sie führen heute mindestens sieben Gespräche gleichzeitig – fünf davon mit sich selbst. Merkur macht Sie so redselig, dass sogar Ihr Papagei um Ruhe bittet. Tipp: Hören Sie auch mal zu, Ihre Zimmerpflanze hat bestimmt auch was zu sagen.

Krebs 21. Juni – 22. Juli

Der Mond macht Sie heute emotionaler als eine Grossmutter beim Jodlerfest. Sie weinen bei Werbung, bei Sonnenuntergängen und beim Anblick eines perfekt geschnittenen Zopfbrots. Ziehen Sie sich in Ihren Panzer zurück – aber vergessen Sie die Snacks nicht.

Löwe 23. Juli – 22. August

Ihr Ego betritt heute den Raum fünf Minuten vor Ihnen. Die Sonne scheint nur für Sie – zumindest sind Sie davon überzeugt. Vorsicht: Nicht jeder Spiegel ist eine Einladung zum Selfie. Ihre Mähne sitzt trotzdem fabelhaft.

Jungfrau 23. August – 22. September

Sie haben heute Ihre Socken nach Farbton und Fadenzahl sortiert – vor dem Frühstück. Merkur verstärkt Ihren Perfektionismus bis zur Schmerzgrenze. Lassen Sie mal Fünfe gerade sein. Oder zumindest 4,97 – das ist nah genug.

Waage 23. September – 22. Oktober

Die grosse Frage des Tages: Gruyère oder Emmentaler? Sie brauchen drei Stunden und eine Pro-Contra-Liste. Venus macht Sie charmant, aber entscheidungsunfähig. Am Ende nehmen Sie beides – Diplomatie nennt man das.

Skorpion 23. Oktober – 21. November

Ihr geheimnisvoller Blick lässt heute alle rätseln – dabei haben Sie bloss Ihre Brille vergessen. Pluto verleiht Ihnen eine Aura der Intensität, die selbst den Kaffeeautomaten einschüchtert. Vertrauen Sie niemandem. Ausser dem Bäcker. Der Bäcker ist okay.

Schütze 22. November – 21. Dezember

Jupiter bläst Wind in Ihre Abenteuer-Segel – leider in die falsche Richtung. Sie buchen spontan einen Flug nach Bali, landen aber in Balsthal. Macht nichts, das Wanderwegnetz dort ist auch nicht schlecht. Ihr Optimismus ist ansteckender als eine Erkältung im Grossraumbüro.

Steinbock 22. Dezember – 19. Januar

Saturn verlangt Disziplin, und Sie liefern – wie immer. Sie haben bereits um 5:30 Uhr eine Excel-Tabelle für Ihre Wochenziele erstellt. Entspannen Sie sich mal. Nein, «Entspannung planen» zählt nicht als Entspannung. Gehen Sie raus, ein Berg wartet.

Wassermann 20. Januar – 18. Februar

Uranus macht Sie heute so exzentrisch, dass sogar Ihre Katze Sie komisch anschaut. Sie erfinden ein Gerät, das niemand braucht, aber alle wollen – den solarbetriebenen Fondue-Rührer. Die Welt ist noch nicht bereit für Sie. Machen Sie trotzdem weiter.

Fische 19. Februar – 20. März

Neptun hüllt Sie in einen Nebel aus Tagträumen und vergessenen Einkaufslisten. Sie schwimmen heute durch den Tag wie ein Goldfisch durch sein Glas – planlos, aber hübsch anzuschauen. Vorsicht vor Pfützen: Sie könnten aus Solidarität hineinspringen.

Mysterious figure holding a giant serpent against a starry night sky with zodiac constellations
Exklusiv

Das 13. Sternzeichen: Schlangenträger – Die Wahrheit, die Big Astro vor Ihnen versteckt

Setzen Sie sich hin. Atmen Sie tief durch. Vielleicht nehmen Sie einen Schluck Kräutertee. Denn was Sie jetzt lesen, wird alles verändern, was Sie über sich selbst zu wissen glaubten. Zwischen dem 29. November und dem 17. Dezember lauert ein Sternzeichen, das die Astrologie-Industrie seit Jahrtausenden unter den Teppich kehrt: der Schlangenträger, auch bekannt als Ophiuchus. Ja, das klingt wie eine Augenkrankheit, ist aber ein echtes Sternbild.

Warum kennt niemand dieses Zeichen? Ganz einfach: Die Astrologie-Lobby – oder wie Insider sie nennen, «Big Horoskop» – hat entschieden, dass zwölf Zeichen reichen.Die Babylonier wussten bereits vor 3000 Jahren vom Schlangenträger, haben ihn aber gestrichen, weil er nicht ins Zwölfersystem passte. Typisch Bürokratie. Selbst im alten Mesopotamien hat man lieber die Realität angepasst als die Formulare.

Wer im Zeichen des Schlangenträgers geboren ist, vereint die besten und schlimmsten Eigenschaften aller anderen Zeichen. Sie sind gleichzeitig stur wie ein Stier, dramatisch wie ein Löwe und unentschlossen wie eine Waage – aber mit einer Schlange in der Hand. Sie sind die Menschen, die im Restaurant das Gericht bestellen, das nicht auf der Karte steht, und es trotzdem bekommen. Ihre Glückszahl ist die 13, ihr Glücksstein ein Kieselstein, den sie auf einer Wanderung gefunden haben, und ihr Krafttier ist – Überraschung – eine leicht genervte Ringelnatter.

Falls Sie sich jetzt fragen, ob Sie vielleicht ein Schlangenträger sind: Prüfen Sie Ihren Geburtstag. Wenn er zwischen Ende November und Mitte Dezember liegt und Sie sich schon immer weder als Skorpion noch als Schütze gefühlt haben, dann willkommen im exklusivsten Club der Astrologie. Mitgliedsbeitrag: eine gesunde Portion Selbstironie und die Bereitschaft, auf jeder Party zu erklären, warum Ihr Sternzeichen echt ist. Die Schlange wartet.

Leserbriefe

Ruedi Brösmeli
Emmental

Werte Redaktion, ich bin AUSSER MIR! Da lese ich in Ihrer geschätzten Gazette, dass unser Emmentaler neuerdings aus Ecuador kommt. ECUADOR! Ich habe dreissig Jahre lang jeden Morgen um halb vier meine Kühe gemolken, ihnen klassische Musik vorgespielt und den Käse persönlich in den Keller getragen – und jetzt soll irgendein Lama in Quito dasselbe Produkt herstellen? Meine Kühe weinen! Buchstäblich! Die Milch ist salziger geworden!

Und dann wundern sich alle, dass die Schweizer Wirtschaft einbricht und der Bundesrat Bezahlung in Käse erwägt. JA IN WELCHEM KÄSE DENN BITTE? Im ecuadorianischen? Soll ich meine Hypothek künftig in gefälschtem Emmentaler abstottern? Die Löcher im Käse sind mittlerweile kleiner als die Löcher in dieser Logik!

Ich fordere hiermit eine eidgenössische Volksinitiative: «Wo Loch drin ist, muss auch Schweiz drin sein!Nach Ecuador. Dort scheint man ja zu wissen, wie man Käse macht. Hochachtungsvoll und tiefst empört, Ruedi Brösmeli, Emmental.

Margrit Zornbühl-Hässig
Göschenen UR

Liebes Tagblatt, jetzt reicht es mir aber DEFINITIV! Erst will man eine Gotthard-Maut für Ausländer einführen – als ob der Stau dort nicht schon Strafe genug wäre – und dann lese ich, dass die Schweiz bald Eintritt verlangt wie ein Freizeitpark! Was kommt als Nächstes? Ein Drehkreuz am Rhein? Eine Achterbahn durch den Lötschberg? Soll ich meiner deutschen Schwägerin künftig ein Tagesticket mit Seilbahn-Flatrate schenken, damit sie mich an Weihnachten besuchen darf?

Und apropos Freizeitpark: Die leeren Büros in Zürich werden ja offenbar schon zu Escape Rooms umfunktioniert. Da sage ich nur: Die ganze Schweiz wird langsam zum Escape Room, und NIEMAND FINDET DEN AUSGANG! Mein Mann hat letzte Woche versucht, aus einem solchen Raum zu entkommen, und ist nach drei Stunden freiwillig geblieben, weil es dort wenigstens WLAN und eine Kaffeemaschine gab. Zuhause haben wir beides nicht mehr, seit die Stromversorgung ohne AKW angeblich nur noch funktioniert, wenn alle gleichzeitig in die Pedale treten.

Ich trete bereits genug in die Pedale – nämlich auf meinem Velo, für das ich jetzt offenbar auch noch eine VIGNETTE brauche! Eine Fahrrad-Vignette! Ich bin 67 Jahre alt, fahre seit 1974 Velo und habe noch NIE jemanden bestochen, im Gegensatz zu gewissen Leuten, über die Transparency International berichtet. Aber klar, Margrit soll bürokratisch schwitzen. Unfassbar!

Dr. phil. Norbert Schnurrenberger
Basel

Geschätzte Redaktion, als langjähriger Abonnent und dreifacher Träger des Basler Kulturpreises für angewandte Empörung muss ich mich zu diesem Florian-Wirtz-Artikel äussern. Basel soll sich FREIWILLIG an Deutschland anschliessen? Haben Sie den Verstand verloren? Ich habe 1989 den Mauerfall im Fernsehen gesehen und gedacht: «Gut, dass wir Schweizer sind.» Und jetzt soll ein einzelner Fussballer ausreichen, damit wir unsere 700-jährige Unabhängigkeit über Bord werfen? Der Junge ist talentiert, keine Frage, aber mein Coiffeur kann auch Zaubertricks und trotzdem annektiere ich nicht seinen Salon!

Überhaupt, dieser ganze Fussball-Wahnsinn! Borussia Dortmund kauft alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, der VfB Stuttgart braucht eine Schweigeminute für seine Vereinskasse, und Kimmich hat eine existenzielle Sinnkrise auf der Rechtsverteidiger-Position. EINE SINNKRISE! Ich hatte meine Sinnkrise mit 42, als ich realisiert habe, dass mein Doktortitel in Philosophie weniger wert ist als eine Saisonkarte im St. Jakob-Park. Und ich habe mich nicht öffentlich beschwert! Zumindest nicht in der Zeitung. Bis jetzt.

Vreni Stürmli-Donner
Appenzell Innerrhoden

So, jetzt muss ich aber mal Dampf ablassen, sonst explodiere ich wie eine RUAG-Rakete – oh warten Sie, die kommen ja 2025 gar nicht zum Fliegen! Genau wie meine F-35-Jets, für die wir MILLIARDEN ausgegeben haben und die jetzt offenbar gestoppt werden, weil die Amerikaner sich davon lieber einen Döner kaufen. EINEN DÖNER! Für Milliarden! Das muss ein verdammt guter Döner sein. Mit extra Knoblauchsauce und doppelt Fleisch, nehme ich an.

Und dann dieser EU-Deal! «Fondue-Verrat» nennen das die Gegner, und ich muss sagen: Da haben sie ausnahmsweise recht. Fondue ist HEILIG. Fondue ist das Fundament unserer Demokratie. Wenn Sloterdijk vor dem «EU-Suppentopf» warnt, dann sage ich: Der Mann hat noch nie ein richtiges Fondue gegessen, sonst würde er wissen, dass wir Schweizer unsere Töpfe SELBST rühren! Und zwar im Uhrzeigersinn, wie es die Tradition verlangt, und nicht in diesem chaotischen EU-Gegenuhrzeigersinn!

Apropos Chaos: Junge Schweizer stimmen nicht mehr ab, weil der Abstimmungssonntag mit dem Brunch kollidiert. MIT DEM BRUNCH! Meine Generation hat im Schneesturm abgestimmt, barfuss, bergauf, in BEIDE Richtungen! Und der Bauernverband empfiehlt «vielleicht». VIELLEICHT! Das ist wie wenn mein Mann fragt, ob er den Zaun reparieren soll, und ich sage «vielleicht» – dann steht der Zaun in zehn Jahren immer noch schief. Wie die Schweizer Politik.

Giancarlo «Gian» Wutrelli
Lugano TI

Cari amici della redazione, ich schreibe Ihnen aus dem wunderschönen Tessin, wo wir bekanntlich von ALLEM betroffen sind, aber von NIEMANDEM gefragt werden. Jetzt lese ich, dass die Schweizer Eishockey-Nati als Team des Jahres geehrt wurde und die Spieler dachten, es sei ein Fondue-Abend. Ein FONDUE-ABEND! Wir im Tessin essen Polenta, aber das interessiert natürlich niemanden nördlich des Gotthards – für dessen Durchfahrt Ausländer bald Maut zahlen sollen, während ICH als Tessiner wahrscheinlich auch zahlen muss, weil Bern regelmässig vergisst, dass wir existieren!

Und dann diese Geschichte mit Revolut, die 240'000 Schweizer Kunden gewinnt, während die UBS mit GRATIS-KUGELSCHREIBERN kontert. Ich habe bei meiner UBS-Filiale nachgefragt: Der Kugelschreiber schreibt nicht einmal! Er ist so nützlich wie ein NATO-Botschafter, der vor dem Weltuntergang warnt, während Bundesbern erstmal Kaffee bestellt. Kaffee! Als ob Kaffee jemals ein Problem gelöst hätte! Gut, in meinem Fall schon, aber das ist eine andere Geschichte.

Was mich aber am MEISTEN aufregt: Daniel Yule verliert den Kitzbühel-Slalom um 20 Hundertstel und verlangt eine Nachzählung wie bei einer Bundesratswahl. Wissen Sie was? Er hat RECHT! Wenn das kanadische Curling-Team seine Steine mit Bluetooth steuern darf, dann darf Yule verdammt nochmal nachzählen lassen! Und Stefan Küng bewirbt sich um ein Patent auf Silbermedaillen – da sage ich: Mein ganzes Leben ist eine Silbermedaille. Immer Zweiter. Zweiter Kanton, zweite Landessprache, zweite Geige. Aber wenigstens haben wir die bessere Küche. Das ist FAKT und nicht verhandelbar!

Rätsel

Willkommen zum Hirn-Workout der Woche! Wenn Sie nach dem Lösen dieses Rätsels immer noch klug sind, haben Sie vermutlich geschummelt. Schnappen Sie sich einen Bleistift, einen Radiergummi und vielleicht auch gleich ein Glas Wein – Sie werden alles davon brauchen.

Kreuzworträtsel

A humorous crossword puzzle grid with black and white squares, Swiss newspaper style, clean and readable

Waagrecht

  1. Was der Käse im Fondue macht, wenn er genug hat (9)
  2. Schweizer Taschenmesser ohne Messer – auch bekannt als ... (5)
  3. Geräusch, das ein Berner macht, wenn er sich beeilt (6)
  4. Wo Zürcher ihr Geld verstecken: unter der ... (7)
  5. Alphorn-Solo um drei Uhr morgens = nächtliche ... (8)
  6. Halbkanton, der sich nicht entscheiden konnte (5)
  7. Rösti ohne Kartoffeln – kulinarische ... (7)
  8. Das Gegenteil von «Hopp Schwiiz» bei einer Niederlage (4)
  9. Helvetischer Gruss, der länger dauert als das eigentliche Gespräch (10)
  10. Was die SBB-Uhr macht, wenn niemand hinschaut (8)

Senkrecht

  1. Tier, das in der Schweiz Steuern zahlen müsste, wenn es könnte (3)
  2. Schoggi-Notfall: Fachbegriff für leere Pralinéschachtel (6)
  3. Was passiert, wenn ein Appenzeller einen Witz erzählt (8)
  4. Geheime vierte Landessprache: ... (9)
  5. Wanderweg-Markierung, die ins Nirgendwo führt (7)
  6. Zustand nach drei Raclette-Portionen (4)
  7. Lautmalerisch: Geräusch eines ins Fondue fallenden Brotstücks (6)
  8. Wetterbericht für die Schweiz, 365 Tage im Jahr gültig (11)
  9. Was Touristen für ein echtes Alphorn halten: Didgeri-... (5)
  10. Bürokratisches Formular zum Ausfüllen eines Formulars (10)

Redaktion

Serious looking middle-aged man with tiny reading glasses perched on nose tip, sitting at messy desk covered in newspapers, comedic portrait style

Hanspeter Tintenfass

Chefredaktor

Hanspeter hat mehr Druckerschwärze im Blut als rote Blutkörperchen. Seit 23 Jahren korrigiert er Kommas mit einer Leidenschaft, die andere Menschen für Fussball aufbringen. Sein Lebensmotto: «Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten – ausser in meiner Zeitung.» Er trinkt täglich acht Tassen Kaffee und behauptet, das sei das Minimum für seriösen Journalismus.

Cheerful woman in her 30s with wild curly hair holding a magnifying glass up to her eye, humorous exaggerated portrait

Vreni Schlagzeiler

Ressortleiterin Lokales

Vreni kennt jede Katze im Quartier persönlich und weiss, wer welchen Kuchen ans Dorffest mitbringt. Ihre investigativen Recherchen über die Parkplatz-Situation beim Volg haben schweizweit für Aufsehen gesorgt – naja, zumindest bei ihrer Mutter. Sie hat einmal einen Artikel über ein entlaufenes Meerschweinchen geschrieben, der mehr Klicks hatte als alles andere zusammen. Seitdem nennt man sie «die Pulitzer-Vreni».

Athletic young man wearing a referee whistle around his neck sitting at a computer, looking confused at the screen, comedic office portrait

Büne Abseitsfalle

Sportredaktor

Büne wollte eigentlich Profifussballer werden, aber seine Beine waren schneller als sein Talent. Also schreibt er jetzt über Sport, was gemäss eigener Aussage «fast genau so gut» ist. Seine Spielberichte lesen sich wie Krimis – hauptsächlich weil niemand versteht, wer am Schluss gewonnen hat. Er besitzt 47 Schals verschiedener Vereine und nennt das «journalistische Neutralität».

Elegant older woman wearing dramatic oversized artistic hat and thick-rimmed glasses, holding a theater program, whimsical portrait

Margrit Feuilleton-Bünzli

Kulturredaktorin

Margrit hat an der Uni Zürich Germanistik studiert und seitdem keinen Satz mehr geschrieben, der weniger als drei Nebensätze enthält. Sie bezeichnet den Dorftheater-Verein als «die bedeutendste Bühne der Deutschschweiz» und meint das völlig ernst. Ihre Rezensionen sind länger als die meisten Theaterstücke, die sie bespricht. Ihr grösstes Trauma: Jemand hat einmal «Göthe» geschrieben – mit ö.

Very young nervous looking intern with oversized suit jacket holding a tiny notepad, standing in a chaotic newsroom, humorous portrait

Sämi Druckfehler

Praktikant (seit gefühlt ewig)

Sämi macht seit 2019 ein «vorübergehendes» Praktikum und ist inzwischen der dienstälteste Praktikant der Schweizer Mediengeschichte. Er ist zuständig für alles, was sonst niemand machen will: Kaffee kochen, Drucker reparieren und Leserbriefe über Hundekot beantworten. Seine journalistische Spezialität ist das Verfassen von Bildunterschriften – eine Kunstform, die massiv unterschätzt wird. Eines Tages wird er befördert, sagt man ihm seit vier Jahren.

Rechtlicher Hinweis

Disclaimer

Achtung: Alles frei erfunden – genau wie die Ausreden Ihres Nachbarn

A friendly cartoon robot sitting at a desk typing on an old-fashioned typewriter, surrounded by crumpled paper balls, humorous illustration style

Diese Zeitung ist vollständig KI-generiert. Ja, Sie haben richtig gelesen. Kein einziger Journalist wurde bei der Erstellung dieser Publikation ausgebeutet, unterbezahlt oder mit schlechtem Redaktionskaffee versorgt. Stattdessen hat eine künstliche Intelligenz sämtliche Artikel verfasst – mit der gleichen emotionalen Tiefe eines Toasters, aber deutlich besserer Rechtschreibung.

Alle Artikel, Namen, Personen, Zitate und Ereignisse sind frei erfunden. Sollte in dieser Zeitung eine Person namens «Hans Müller» auftauchen, die in Zürich wohnt und gerne Fondue isst – dann ist das reiner Zufall. Obwohl das statistisch gesehen auf etwa 4'700 Personen zutrifft.

Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen sind rein zufällig und etwa so wahrscheinlich wie ein pünktlicher Zug am Montagmorgen zwischen Bern und Olten. Sollten Sie sich dennoch in einer unserer fiktiven Figuren wiedererkennen, empfehlen wir dringend eine Tasse Kräutertee und einen langen Spaziergang am See.

Sämtliche in dieser Zeitung zitierten «Experten», «Augenzeugen» und «anonyme Quellen aus dem Bundeshaus» existieren ausschliesslich im digitalen Hirn unserer KI. Diese KI hat übrigens weder ein Gewissen noch einen Presseausweis – dafür aber einen bemerkenswerten Hang zu Wortspielen, für den wir uns hiermit in aller Form entschuldigen.

Kurz zusammengefasst: Nichts in dieser Zeitung ist echt. Die Nachrichten sind erfunden, die Personen sind erfunden, und das Horoskop ist – nun ja – genauso zuverlässig wie jedes andere Horoskop auch. Nehmen Sie alles mit einem Augenzwinkern, einem Schmunzeln und allenfalls einem Gipfeli dazu.

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für Lachanfälle, Stirnrunzeln oder das unkontrollierte Vorlesen einzelner Passagen am Frühstückstisch. Allfällige Beschwerden richten Sie bitte an die nächstgelegene Steckdose – dort sitzt unser Chefredaktor.